“bin nach dem lesen immer so euphorisch und forme ständig sätze für eigene tagebucheintragungen. die gibt es ja sonst nicht. klar, ab und an hab ich schon das bedürfnis. genau dann, wenn es in eine neue stadt geht und das leben neuland betritt. und
wenn mal wieder ‘der ernst des lebens beginnt’. dann schreibt man in ein kleines heft. anfangs regelmässig, später nur noch, wenn man muse hat oder wirklich mal was erlebt.
aber wie oft finden genau die tage statt, die man am darauf folgenden schon wieder vergessen hat? tage, an denen man früh aufsteht, kaffee trinkt, zur arbeit geht und dann nach hause. abende, an denen man daheim vor der glotze sitzt oder sinnlos in cafés rumhockt. wartend, dass sich was tut. tut es aber dann doch nicht und man geht ins bett und schläft ohne träume ein.”
wunderwahr und leider nicht von mir. sondern von säm. danke dafür - unbekannterweise.
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i have no idea where i’m going or how or when. but i’m happy.
maybe it’s because my life consists entirely of caffeine, soccer and medicine these days.
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fußball-em-vorrunde.
deutschland gewinnt gegen polen. und das schwarz-rot-geile partyvolk fährt wie auf drogen hupend die hauptstraße auf und ab. fahnen schwenkend. gröhlend.
man könnte meinen, der sprit wäre billiger geworden…
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back in the saddle. or so it seems.
next week i’ll start with my final thesis. and just today i found the perfect motto for this time of hard work and concentrated thinking:
”Sometimes it is noble to sleep in the crawlspace of your desk”
(Hari Kunrzu: Transmission)
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ich könnte stundenlang hier sitzen. einfach sitzen und starren. auf das haus gegenüber. hoch in den himmel. runter zu den autos. starren und sonst nichts tun. nichts denken.
wo ist mein reset-knopf?
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